Erst Staatsversagen, dann psychische Not

4 August, 2021 | NEWS
Erst Staatsversagen, dann psychische Not
Die Explosion in Beirut vor einem Jahr war für viele Menschen traumatisch. Und die Traumata halten an, auch weil viele Probleme in der Stadt ungelöst sind. Die Therapieplätze reichen bei Weitem nicht aus.

Sarah-Maria Assi ist mal wieder zu Hause. Die 15-Jährige kam mit ihren Eltern: Sie wollen das Appartement putzen, in dem sie bis zum 4. August 2020 gewohnt hatten. Es ist stark beschädigt - eine Folge der Explosion im Hafen von Beirut. Die Familie mietete deshalb für eine nun schon zwölf Monate dauernde Übergangszeit eine andere, kleine Unterkunft. Über die Ereignisse von vor einem Jahr sprechen Sarah-Maria und ihre Eltern selten.

Sie wolle das nicht, sagt Sarah-Maria, sie wolle die Ereignisse in der Vergangenheit lassen. Denn wenn sie sich wieder für das öffne, was an jenem Tag geschah, bekomme sie Albträume und könne nicht schlafen.
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